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Die Organisatoren und das Veranstaltungsmanagement (V3 Gastronomie GmbH, www.v3-club.com) haben hervorragende Vorarbeit geleistet – Pressearbeit und Location waren sehr gut. Letzteres war nicht einfach, da die Unwetter im Süden Deutschlands den Eventplatz, einen Sportplatz, im wahrsten Sinne des Wortes „aufgeweicht“ hatten. Aber der Platz wurde trocken gelegt, und das Konzert mit lokalen und umjubelten Vorab-Bands fand ohne Regen statt.
Alphaville wurde herzlich begrüßt und insbesondere natürlich von den teilweise weit angereisten Fans (zum Beispiel aus Österreich und sogar vom am Vorabend stattfindenden Konzert in Coswig bei Dresden) umjubelt. Eingefleischte Fans durften im Anschluss sogar noch mit der Gruppe zusammen den Ausklang der Tour feiern.
Auch in Deutschland kam die in Osteuropa heiß begehrte Band also wieder gut an – der Sound hat sich gewandelt – auch wenn natürlich die Megaerfolge der 80er Jahre gespielt wurden, allerdings wesentlich rockiger und eben im neuen Alphaville-Stil.
Man darf gespannt sein auf die neuen Songs, die Ende des Jahres als neue CD veröffentlicht werden. Auf der neugestalteten Website gibt es aber auch Hörproben von alten remixten und neuen Songs: www.alphaville.de
Dann wird es auch eine Tour geben, sowohl in Deutschland, aber auch die osteuropäischen Staaten, in denen Alphaville viel spielt, werden Bedarf anmelden und auch dort werden sicher wieder Konzerte stattfinden.
Man darf also die Entwicklung des Musik-Austausches weiter gespannt beobachten.
Dass osteuropäische Musik auch in Deutschland und Westeuropa ankommt, zeigt der Sieg Russlands beim Grand Prix. Letztlich zwar stark kritisiert, aber wohl mehr aus Eitelkeit, denn die Punkte für Russland kamen nicht nur aus osteuropäischen Staaten. Das deutsche Musikbusiness sollte also nicht den „schlechten Verlierer“ spielen, sondern es Alphaville nachtun und seine Exportchancen aktiver nutzen!
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